Podiumsdiskussion
Kostenlose Veranstaltung
29. Jänner 2026 | 18.30 Uhr | Kammerspiele
Es heißt, wir werden nackt geboren und der Rest ist Drag. Seit den 80er-Jahren hat sich Drag als Performance-, Kunst- und Identitätsform manifestiert und steht in der Gesellschaft zwischen Faszination, Bewunderung und (nicht erst in aktuellen Zeiten) Anfeindung.
Das Musical „Priscilla – Queen of the Desert“ bringt derzeit die farbenfrohe Lebenswelt von Drag auf die Bühne und spricht gleichzeitig auch die Schwierigkeiten und Diskriminierungsstrukturen von homosexuellen und
trans*-Personen im öffentlichen und privaten Leben an.
Als Theater stellt sich die zentrale Frage: Wie können wir auf verantwortungsvolle Art und Weise queere Identitäten und Lebensrealitäten in ihrer blühenden Vielfalt auf die Bühne bringen? Kann Drag als Performancekunst vielleicht als Verbindungsglied zwischen unterschiedlichen Lebenskozepten eingesetzt werden? Und wie können wir es schaffen, trans*-Identitäten und Drag so deutlich zu trennen, dass klar wird, was Performance und was Identität ist?
Ausgehend von „Priscilla – Queen of the Desert“ wird die Diskussion geöffnet und soll für alle Interessierten inner- und außerhalb der LGBTQ+-Community ein anregender und farbenfroher Austausch sein.
DISKUTANT*INNEN:
Trina Crystal, Dragqueen
Nicole Klitman, Dragqueen
Monika Ballwein, Musicaldarstellerin
AC Wittmann, HOSI Salzburg
Lily Ludwig, Musikwissenschaftlerin PLUS



